Beschreibung
Mitglieder bekannter großer Motorradclubs werden in der Regel als brutal, bösartig und kriminell dargestellt. Das sind sie mitunter auch. Aber während einer Apokalypse sind dies Eigenschaften, die durchaus von Vorteil sein können. Das Buch handelt von einer verschworenen Gemeinschaft, angeführt durch einen psychopathischen und völlig unberechenbaren Antiheld. Ausschließlich auf ihren eigenen Vorteil bedacht, bekämpfen sie die Ehemaligen (Zombies). Immer wieder kommt es zu wahnwitzigen, halsbrecherischen Aktionen. Schwarzer Humor steht neben packenden, apokalyptischen Ereignissen und unerwarteten Wendungen im Vordergrund. Sehr unterschiedliche Hauptcharaktere treffen auf Probleme, die durch teilweise humoristische, aber trotzdem spannend-dramatische Ereignisse gelöst werden. Das Buch folgt einer schlüssigen, fortlaufenden und kapitelübergreifenden Handlung, geschrieben in der Ich-Form. Der Anführer einer weit über die Stadtgrenzen bekannten Biker-Gang feiert eine Party. Nach mysteriösen Zwischenfällen verdichten sich die Anzeichen einer bevorstehenden Epidemie. Nachdem einer der feiernden Freunde neue Einblicke in die Situation bringt, ist die Zeit zum Handeln gekommen, Entschlüsse werden gefasst. Das Clubhaus der Green Devils wird zum Basislager umgerüstet. Nach kurzer Zeit wird jedoch klar, dass dies bei Weitem nicht ausreicht. Sowohl die hygienischen Bedingungen als auch die Unterbringung der Mitglieder und deren Familien sind mehr als unzureichend. Eine neue Operationsbasis muss her. Ein irrwitziger Plan wird gefasst. Die Eroberung der nahegelegenen amerikanischen Air Base soll in die Tat umgesetzt werden. Doch schon die Vorbereitungen dazu erweisen sich als äußerst schwierig. Bei der Plünderung eines nahegelegenen Techniksupermarktes kommt es zu ersten Verlusten auf Seiten der Green Devils. Die Vergangenheit des psychopathischen Präsidenten führt zu zusätzlichen Komplikationen. Eine zweite Gruppierung greift gravierend in die Handlung ein. Es kommt zu Machtkämpfen um die Vorherrschaft über die Stadt. Der Weg zum Ende hat begonnen …

Piet Henry Records –
Dieses Hörbuch geht dahin, wo andere Apokalypsen höflich abbremsen. Chapter Z – Der Weg zum Ende ist roh, zynisch, brutal und genau deshalb konsequent. Statt moralischer Helden stehen hier Menschen im Mittelpunkt, die ohnehin am Rand der Gesellschaft leben – und in einer Zombie-Apokalypse plötzlich Eigenschaften mitbringen, die überlebenswichtig sind.
Die Geschichte lebt von ihrem Antihelden. Ein psychopathischer, unberechenbarer Anführer, der nicht gefallen will und auch nicht soll. Entscheidungen werden nicht diskutiert, sie werden gefällt. Moral ist verhandelbar, Loyalität nicht. Das macht die Dynamik der Gruppe ebenso unangenehm wie faszinierend. Man muss diese Figuren nicht mögen – aber man will wissen, wie weit sie gehen.
Besonders stark ist der schwarze Humor. Er wirkt nicht aufgesetzt, sondern entsteht aus Situationen, die eigentlich hoffnungslos sind. Genau dieser Kontrast aus Wahnwitz, Gewalt und bitterem Lachen sorgt dafür, dass die Geschichte trotz aller Härte Tempo und Sog entwickelt. Die Action ist kompromisslos, die Verluste sind real, und nichts fühlt sich sicher an.
Die fortlaufende Handlung in der Ich-Form zieht direkt hinein in den Kopf des Präsidenten der Green Devils. Seine Vergangenheit, seine Entscheidungen und seine Eskalationen treiben die Geschichte voran und sorgen dafür, dass die Bedrohung nicht nur von den Ehemaligen ausgeht, sondern auch aus den eigenen Reihen wächst. Spätestens mit den Machtkämpfen und der zweiten Gruppierung wird klar: Die Apokalypse ist nicht das Ende – sie ist nur der Anfang.
Chapter Z – Der Weg zum Ende ist kein Wohlfühl-Hörbuch und will es auch nicht sein. Es ist düster, laut, zynisch und stellenweise gnadenlos – aber genau darin liegt seine Stärke. Für Hörer, die Zombie-Stoffe mögen, aber keine Lust auf saubere Helden und einfache Lösungen haben.
Euer Team von Piet Henry Records