Don’t read me

(1 Kundenrezension)

»Wenn ich bleibe, zerstör ich ihn. Wenn ich gehe, zerstör ich mich.«BENNY JETZT

Drei Jahre Funkstille lassen sich nicht in einem Bus nachholen. Als Aaron plötzlich wieder vor ihm steht, lässt er etwas zurück: einen Brief mit der Aufschrift: Don’t read me.

Benny steckt ihn ein, ohne ihn zu öffnen.

Solange der Brief verschlossen bleibt, kann er wütend bleiben. Solange er ihn nicht liest, kann er so tun, als würde alles gut werden, während sie einander wieder näherkommen…

AARON DAMALS

Damals blieb Aaron, auch wenn alles in ihm schon längst gehen wollte. Doch während sein Zittern schlimmer wurde, wurde auch die Frage lauter: ob Benny jemanden verdient, der nicht nach Alkohol greift, wenn das Zittern nicht aufhört.

Bevor er ging, schrieb er einen Brief. Einen, den er jahrelang nicht abschicken würde…Zwischen dem ungeöffneten Brief und einer Vergangenheit, die keiner von ihnen ganz erzählen will, liegt alles, was sie nie ausgesprochen haben.

Und die Frage, die Benny am meisten fürchtet, ist nicht, was in Aarons Brief steht, sondern ob er ihn danach überhaupt noch hassen kann.

Eine Geschichte über das, was wir verschweigen, und den Mut, die Scherben aufzusammeln.

Autor: Miro Lippoldt
Sprecher: Kevin Prasse

 

Zusätzliche Informationen

Beschreibung

»Wenn ich bleibe, zerstör ich ihn. Wenn ich gehe, zerstör ich mich.«BENNY JETZT

Drei Jahre Funkstille lassen sich nicht in einem Bus nachholen. Als Aaron plötzlich wieder vor ihm steht, lässt er etwas zurück: einen Brief mit der Aufschrift: Don’t read me.

Benny steckt ihn ein, ohne ihn zu öffnen.

Solange der Brief verschlossen bleibt, kann er wütend bleiben. Solange er ihn nicht liest, kann er so tun, als würde alles gut werden, während sie einander wieder näherkommen…

AARON DAMALS

Damals blieb Aaron, auch wenn alles in ihm schon längst gehen wollte. Doch während sein Zittern schlimmer wurde, wurde auch die Frage lauter: ob Benny jemanden verdient, der nicht nach Alkohol greift, wenn das Zittern nicht aufhört.

Bevor er ging, schrieb er einen Brief. Einen, den er jahrelang nicht abschicken würde…Zwischen dem ungeöffneten Brief und einer Vergangenheit, die keiner von ihnen ganz erzählen will, liegt alles, was sie nie ausgesprochen haben.

Und die Frage, die Benny am meisten fürchtet, ist nicht, was in Aarons Brief steht, sondern ob er ihn danach überhaupt noch hassen kann.

Eine Geschichte über das, was wir verschweigen, und den Mut, die Scherben aufzusammeln.

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1 Rezension für Don’t read me

  1. Piet Henry Records –

    aron plötzlich zurück in Bennys Leben tritt, hinterlässt er einen Brief mit einer eindeutigen Aufforderung: „Don’t read me.“ Benny nimmt ihn an, lässt ihn jedoch verschlossen. Denn solange er nicht weiß, was darin steht, kann er an seiner Wut festhalten – und vielleicht auch an der Vorstellung, dass sich zwischen ihnen trotzdem noch etwas retten lässt.
    Die Handlung verbindet Bennys Gegenwart mit Aarons Vergangenheit und nähert sich so Stück für Stück dem, was zwischen den beiden geschehen ist. Aarons Zittern und sein Griff zum Alkohol gehören ebenso zu dieser Vergangenheit wie die Entscheidung, Benny schließlich zu verlassen. Miro Lippoldt erzählt dabei von Verdrängung, Verletzlichkeit und der Schwierigkeit, sich den eigenen Entscheidungen und ihren Folgen zu stellen. Im Zentrum steht die Beziehung zwischen Benny und Aaron – und die Frage, ob Nähe wieder möglich werden kann, wenn so vieles ungesagt geblieben ist.
    Kevin Prasse verleiht der emotionalen Geschichte eine eindringliche Stimme und gibt sowohl den stillen als auch den konfliktreichen Momenten den notwendigen Raum. Seine Interpretation unterstützt die persönliche und nachdenkliche Atmosphäre des Romans.
    Wir bedanken uns herzlich bei Miro Lippoldt und Kevin Prasse für die gelungene Zusammenarbeit und wünschen diesem Hörbuch viel Erfolg und viele berührte Hörer.
    Euer Team von Piet Henry Records.

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